Picton – Liebe auf den zweiten Blick.
22.02. bis 23.02.2018
Ich habe Picton in‘s Herz geschlossen. Nicht sofort beim ersten Besuch, das war 1998. Damals war ich auf der Fähre aus Wellington durch den Queen Charlotte Sound gedampft, in Picton Harbour eingelaufen, sofort in einem Mietwagen umgestiegen und weitergefahren. Beim zweiten Besuch im Dezember 2006 war in Picton kein einziger Mietwagen mehr zu bekommen und ich blieb ein paar Tage dort, wanderte den mehrtägigen „Queen Charlotte Track“ von Ship Cove bis Anakiwa und blieb danach noch zwei, drei Tage in diesem kleinen, geschäftigen Hafenörtchen, weil‘s einfach so schön war.
Nun bin ich endlich mit Theres da und Picton ist in all den Jahren zwar gewachsen, hat aber seinen gemütlichen Charme bewahrt. Wir sitzen im „Seebreeze Café“ am London Quay und genießen gemeinsam die Sonne und die Geschäftigkeit auf dem Wasser, auf den Straßen, Plätzen, dem Park, entstanden vermutlich durch den Einfall einer großen Kreuzfahrer-Schar. Denn, wie wir auf einem Spaziergang hinaus zu „Bob‘s Bay“ entdecken, liegt ein riesiges Kreuzfahrtschiff gut geschützt in einer weiteren, natürlichen Hafenbucht vor Anker.

Im Vordergrund zwei Fährschiffe von Interislander und Bluebridge. In der Bucht dahinter gut versteckt liegt ein riesiges Kreuzfahrtschiff vor Anker.
Nach einer kalten Nacht, unser winziges Dusch- und Toilettenhäuschen im „Jugglers Rest“ (steht aktuell zum Verkauf) war eisig kalt, kommt schnell die Sonne heraus und wärmt die durchgefrorenen Knochen. Nikki, die freundliche Juggler-Chefin, hat für uns eine Half Day Wine Tour bei „Sounds Connections“ gebucht und unser Guide Don steuert mit seinem Bus vier Wineries am Marlborough Wine Trail rund um Renwick und zum gelungenen Abschluss die „Boutique Chocolate Factory Makana“ an. Hier wie dort kann man die Reisekasse ordentlich plündern. Wir haben bisher nicht über Geld und Kosten berichtet, aber Wein und süße Leckereien sind hier, selbst an der Quelle, richtig teuer. Theres und mir fällt der Verzicht ausnahmsweise leichter, denn wir wollen morgen unseren Great Walk bei Marahau im „Abel Tasman National Park“ beginnen. Und dann zählt jedes Gramm, vor allem jedes auf den Hüften.

Auch bei „Whitehaven“ wird uns die gesamte Sortenvielfalt der Region angeboten. Besonders der Sauvignon Blanc kann immer wieder eindrucksvoll punkten.
Übernachtung 21. bis 22.02.: Tombstone Backpackers, Picton; 22. bis 24.02.: Jugglers Rest Backpackers, Picton
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Ein Kommentar
Hallo ihr Beiden,
jetzt beneide ich Euch sehr, da der Abel Tasman NP meiner Meinung nach der schönste Ort in NZ ist. Hoffentlich habt ihr ebenfalls so schönes Wetter wie ich damals.
Bin in Gedanken bei Euch.
Weiterhin viel Spaß
Ganz liebe Grüße
Christof
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