Einmal Mitre Peak hin und zurück.
11.02. bis 12.02.2018
Invercargill hat uns zweifellos besser gefallen als Keith Richards. Doch bevor wir weiterfahren, müssen wir noch einen kurzen Stopp beim Farmers Market einlegen, der immer Sonntagvormittags in der Forth Street stattfindet. Auch dort mit Livemusik und kulinarischen Köstlichkeiten aus vielen Himmelsrichtungen. Hätten wir geahnt, dass es hier sogar German Bread, gebacken mit Vollkorn und Sourdough, gibt, wir hätten niemals diesen teigigen Mixed Grain-Toast gekauft.
Natürlich muss ich dann noch unbedingt E.Hayes and Sons Ltd. in der Dee Street meine Aufwartung machen, dem weltweit einzigen Eisenwarenladen, der bisher Erwähnung in einem Loneley Planet-Reiseführer fand. Hier stehen zwischen Schrauben, Beilen, Bohrern, Gartenschläuchen, Stichsägen u.v.m. unzählige alte, restaurierte Motorräder, nicht nur Indians, und Autos, um an sieben Tagen der Woche, aber während der Ladenöffnungszeiten, bestaunt zu werden. Bei Hayes wird auch das Andenken des unsterblichen Helden der Stadt, Burt Munroe, bewahrt und ist somit neuseeländisches Mekka für alle Zweiradfans, nicht nur der Marke „Indian“.
Doch nun geht unsere Fahrt zügig auf der Küstenroute weiter Richtung Te Anau. Immer wieder begleiten uns herrliche Ausblicke auf die Foveaux Strait. Am frühen Nachmittag erreichen wir Te Anau um einmal mehr zu erfahren, dass praktisch alle Übernachtungsplätze ausgebucht sind. Dank Katherine von der i-Site bekommen wir dann doch noch ausgerechnet das „Romeo and Juliette“-Appartement im „Shakespeare-House“.
Anderntags weckt uns früh prächtiger Sonnenschein und ein Kiwi-Breakfast von Liz die Lebensgeister. Wir wollen die Warnungen beherzigen und starten vor acht Uhr und mit ausreichenden Treibstoffvorräten die lange Fahrt zum Milford Sound, bevor die Armada der Coaches den Weg blockiert. Hin und wieder legen wir an besonderen Plätzen Stopps ein. Leider trübt sich das vormals herrliche Wetter zusehends ein und erste Regentropfen fallen. Unsere Fahrt mit der „Mitre Peak“ hinaus durch den Fjord (Sound) bis zur Mündung in die Tasman Sea und wieder zurück wird zusehends rauer und feuchter. Aber der Regen speist wenigstens die zahlreichen Wasserfälle, die meist aus großer Höhe über die von Gletschern glattgehobelten, steilen Felswände herniederprasseln. Ein eindrucksvolles Schauspiel.
Gegen Abend treten wir die Heimfahrt an. Nach den ersten 60 Kilometern heitert sich der Himmel immer mehr auf, um bei unserer Ankunft in Te Anau wieder in unschuldigstem Blau zu erstrahlen.
Übernachtung 11. bis 13.02.: Shakespeare Lodge, Te Anau
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2 Kommentare
Durftest du denn auch einmal eine Runde auf der Harley drehen Paps?
Liebe Grüße aus der verschneiten Heimat.
Leider nein. Das gute Stück war im Laden zu eng eingeparkt.
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