18.02.2018
Wir verlassen Wanaka, aber Lake Wanaka noch lange nicht, auch wenn wir schon bald auf dem SH 6 dem Lake Hawea folgen. Die Schönheit dieser azurblauen Seen und der umgebenden Berge ist einzigartig. Schon bald macht der Highway einen Knick und wir folgen wieder dem großen Lake Wanaka bis zu seinem Nordufer. Wenig Verkehr, dafür viele Weiden für Schafe, Rinder und Wild bestimmen das Bild. Am Makaroa River und dann lange am Haast River entlang geht unsere Fahrt über kurvenreiche Bergstrecken mit viel tiefgrünem, artenreichem Busch, Baumfarnen und Redwood- Baumriesen. Ab Haast-Pass sind die Schäden nicht mehr zu übersehen, den Zyclon „Fehi“ (s. Beitrag 30.01.-01.02.2018) hinterlassen hat, abgerutschte Berghänge, viele umgestürzte Bäume. Doch die Straße ist inzwischen geräumt und problemlos befahrbar. Nach unzähligen Fotostopps erreichen wir unser heutiges Ziel, das Chateau Franz am Franz Josef Glacier, der seit meinem letzten Besuch dort vor rund 20 Jahren erschreckend abgeschmolzen ist. Vielleicht ist das auch die Erklärung dafür, dass inzwischen eine große Zahl von Unternehmen Helikopterflüge zum und über den Gletscher anbieten. Denn zum Hinlaufen ist es den meisten Touristen offensichtlich zu weit.

Atemberaubende Farben, traumhafte Lage, der „Lake Hawea“ in der Nachbarschaft von „Lake Wanaka“.

Der Haast River mit seinem ungeheuer breiten Kiesbett schwillt bei Schneeschmelze oder Starkregen schnell mal zum reißenden Strom an.

Theres räumt schon mal das Treibholz weg.

Spektakulärer als die Fantail Falls am Rande des Haast Highways sind eindeutig die hohen Baumfarne und Red Beech-Baumriesen (Nothofagus fusca).

Toi Toi-Gras gibt dem artenreichen, dichten Busch an der Westküste eine dekorative Note.
Übernachtung 18. auf 19.02.: Château Backpacker & Motel, Franz Josef